Es darf nicht weiterhin mit zweierlei Maß gemessen werden. Eine gemeinsame Rentenkasse, die von allen gespeist wird, ist unabdingbar wichtig für die dringend notwendige Rentengerechtigkeit!
Es gilt, die Lebensleistung der Rentner und Rentnerinnen wertzuschätzen. Altersarmut darf in unserer Gesellschaft kein Thema mehr sein. Ein gerechter Generationenvertrag muss her, mit dem alle Beteiligten gut leben können. Das Mehr an Einkommen fließt direkt in den Wirtschaftskreislauf, zudem setzt dies Stellen in der Verwaltung frei.
Die staatliche Versorgung der Beamten steht im keinen Verhältnis zur gesetzlichen Rente. Hier herrscht ein krasses Missverhältnis. Eine 13. Monatsrente schafft zumindest einen kleinen Ausgleich.
Es müssen die Arbeitsjahre für den Renten Beginn zählen, nicht das Alter, sonst sind all diejenigen, die schon in jungen Jahren angefangen haben zu arbeiten, im Nachteil gegenüber den Akademikern
Die Spaltung der Gesellschaft wird immer größer. Mittlerweile leben schon 20 % der Rentner und Rentnerinnen an oder unter der Armutsgrenze. Eine Schande für ein so reiches Land. Armut macht einsam.
Ein Aspekt Einsamkeit ist fehlendes Geld um am gesellschaftlichen Diskurs teilnehmen zu können.
Pflegende und Gepflegte brauchen dringend eine Absicherung des gesamten Pflegerisikos. Wir fordern eine Verbesserung der Leistungen durch die Pflegeversicherung.
Die Sicherstellung einer guten Pflege ist eine der wichtigsten Aufgaben einer älter werdenden Gesellschaft. Es ist beschämend, dass ein reiches Land wie Deutschland erhebliche Defizite in der pflegerischen Versorgung wie auch in der strukturellen Ausgestaltung der Pflegeversicherung hat. Wir sprechen hier von Absicherung des gesamten Pflegerisikos, Leistungen der Pflegeversicherung verbessern, Daheim statt Heim, pflegende Angehörige umfassender unterstützen, etc.
Die beste Absicherung gegen Altersarmut ist eine eigengenutzte Immobilie. So können Menschen bereits in jungen Jahren für ihr Alter vorsorgen und heutige Rentner und Rentnerinnen verlieren nicht ihre Wohnung oder Haus wegen der hohen Grundsteuern und zugleich geringen Renten.
Eine deutliche Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrags stellt eine Entlastung für alle Bürger dar. Auch hier ist davon auszugehen, dass sich das allgemeine Konsumklima verbessert und somit die Wirtschaft wächst.
Der Bundeshaushalt 2023 wurde mit 476 Milliarden Euro beschlossen. Die Einnahmen aus Steuern und Abgaben betrugen im gleichen Jahr lt. statistischem Bundesamt 916 Milliarden Euro. Was geschah mit der Differenz von 440 Milliarden Euro, wo geht unser Geld hin?
Wenn Politiker wissen, dass ihnen das Volk auf die Finger schaut, machen sie sicherlich eine gerechtere und bessere Politik für das eigene Volk. Es geht dabei um Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Mitbestimmung für alle Bürger. Wie das Grundgesetz es vorgibt:
Die Macht geht vom Volke aus!
Der bürokratische Aufwand muss für Parteien und für wahlberechtige Bürgerinnen und Bürger vereinfacht werden. Die 1% benötigten Unterschriften müssen digital durchführbar sein. Wenn Parteitage mit Abstimmungen in der Corona Zeit digital durchführbar waren, muss das auch für die wahlberechtigten Menschen gelten.